„Forchheim for Future“ gibt Tipps für den Alltag: Aktiver Klimaschutz und Energiesparen

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Gerade im Winter, wenn die Tage kurz sind, haben wir es gerne hell in unseren Wohnungen. Doch die Beleuchtung kostet Strom und der wiederum kostet Geld – insbesondere jetzt bei steigenden Energiepreisen. Daher möchten wir ein paar Tipps geben, wie man hell und effizient beleuchten und dennoch Energiesparen und damit auch gleich das Klima schützen kann. Das beginnt in der Lichttechnik mit der Verwendung der richtigen Leuchtmittel und dem richtigen Einsatz des Lichtes.

Hier also unsere Tipps:

  • Der erste Tipp ist ganz simpel: Das Licht in allen Räumen ausschalten, in denen sich gerade niemand aufhält – das spart bis zu 40 € im Jahr.
  • Halogenlampen sind keine Energiesparlampen, sie verbrauchen jedoch etwa 15% weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Damit eignen sie sich für den Einsatz überall dort, wo Lampen nur selten angeschaltet werden. Beim Kauf ist auf sogenannte Niedervolthalogenlampen mit Infrarotbeschichtung (IRC-Lampen) zu achten, denn diese sind besonders effizient. Im Handel sind diese u. a. unter der Bezeichnung „IRC“, „infrarotbeschichtet“ oder auch „infrared coated“ zu finden. Im Vergleich zu anderen Halogenlampen verbrauchen Halogenlampen mit Infrarotbeschichtung etwa ein Drittel weniger Energie und erreichen mit rund 4.000 Betriebsstunden eine wesentlich längere Lebensdauer. Statt einer herkömmlichen 75-W-Niedervolthalogenlampe kann eine 50-W-IRC-Halogenlampe eingesetzt werden. Bei der Helligkeit besteht kein Unterschied, aber die Kosten für den Stromverbrauch verringern sich um rund ein Drittel.
  • LED-Lampen erzeugen viel Licht aus wenig Strom. Zwar sind diese Lampen in der Anschaffung teurer, doch langfristig wird mit LED-Lampen aufgrund des geringen Stromverbrauchs am meisten gespart. LED-Leuchtmittel gibt es sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. Als gängige Leuchtmittel kommen E14, E27, Birne, Kerze und Röhre zum Einsatz. Daneben gibt es LED Lichterketten, die beispielsweise in der Weihnachtsbeleuchtung immer mehr Verbreitung finden. Kaputte Leuchtmittel sollten daher durch energiesparende LEDs ersetzt werden.
  • Aber Achtung: Es gibt Lampen mit LEDs zu kaufen, wo man die LEDs nicht austauschen kann und die ganze Lampe wegwerfen muss, wenn die LED kaputt geht. Solche Einweg-Lampen sollte man keinesfalls kaufen, denn sie sind Ressourcenverschwendung und vergrößern das Müllaufkommen.
  • Obwohl LEDs – anders als Stromsparlampen – kein Quecksilber enthalten, dürfen sie nicht einfach im Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen als Elektroschrott bei der Wertstoffsammlung abgegeben werden. Unter www.lightcycle.de können Sie herausfinden, wo sich in Ihrer Nähe eine Sammelstelle für LED- und Energiesparlampen befindet.
  • Leuchtstoffröhren sind Energieverschwender. Sie kommen im gewerblichen Bereich noch in Büros oder Fabrik- und Lagerhallen zum Einsatz. Hier ist ein Tausch gegen moderne LED-Röhren sehr zu empfehlen, die weder einen Starter noch ein Vorschaltgerät benötigen und direkt an das Stromnetz angeschlossen werden können. Hierfür ist allerdings ein Austausch der Fassung notwendig. Diese Investition lohnt sich aber, denn moderne LED-Röhren erreichen eine Lebensdauer von 50.000 – 100.000 Betriebsstunden im Gegensatz zu 2.000 – 4.000 Stunden der alten Technik. Beim Stromverbrauch begnügt sich die LED Röhre mit etwa der Hälfte des Verbrauchs im Vergleich zu der alten Leuchtstoffröhre und dies bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Lichtqualität.
  • Saubere Leuchten verbrauchen weniger Energie, daher sollten Sie Ihre Leuchten regelmäßig reinigen: Ziehen Sie vor dem Reinigen den Stecker oder schalten Sie die Sicherung aus. Warten Sie, bis die Leuchtmittel kalt sind.
  • Überlegen Sie, wo Sie in welchem Raum eine Beleuchtung brauchen und platzieren Sie die Lampen so, dass diese Bereiche gut ausgeleuchtet werden. Helle Wände reflektieren das Licht besser, so dass Sie weniger Beleuchtung brauchen. Nutzen Sie in großen Räumen lieber mehrere kleine einzeln schaltbare Lichtquellen, als eine große. Das macht eine angenehmere Atmosphäre und spart zudem Energie.
  • In manchen Bereichen, wie beim Kellerabgang, der Garage, im Eingangsbereich oder in selten genutzten Räumen, kann man Lichtschalter sinnvoll durch Bewegungsmelder ersetzen. Vorteil dabei: Der Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter wird erst ab einer gewissen Dunkelheit aktiv. Der Zeitschalter kann individuell eingestellt werden und reguliert die Dauer des eingeschalteten Lichts.

Natürlich erheben diese Tipps keinen Anspruch auf Vollständigkeit, haben sich aber in der Praxis bewährt. Weitere Tipps, was jeder zum Klimaschutz beitragen und dabei vielfach noch Geld sparen kann, gibt es auf unserer Webseite https://forchheim-for-future.de/was-kann-ich-tun/