MdL Martin Schöffel: „Weiße Flecken beim Mobilfunk sollen verschwinden“

MdL Martin Schöffel
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Mit Mitteln des Mobilfunkförderprogramms werden auch Kommunen im Bereich Kulmbach und Wunsiedel unterstützt

„Ein flächendeckendes Mobilfunknetz ist in der heutigen Zeit unbedingt notwendig. Der Freistaat Bayern unterstützt Kommunen beim Ausbau tatkräftig,“ betont der heimische Landtagsabgeordnete Martin Schöffel (CSU, Wunsiedel). Er weist darauf hin, dass Kommunen, in denen das Mobilfunknetz nur unzureichend ausgebaut ist, eine entsprechende Förderung beantragen können. „Es ist für Besucher und Einheimische äußerst unangenehm, wenn im Auto oder beim Spaziergang plötzlich das Netz ausfällt. Um die Region weiterhin zukunftsfähig aufzustellen, ist es wichtig, dass diese weißen Flecken ausgemerzt werden,“ so Schöffel.

Aktuell wird das Mobilfunkförderprogramm um 18 Städte und Gemeinden in Bayern ausgeweitet. Aus Oberfranken ist Seßlach im Landkreis Coburg neu dazu gekommen. Bisher wurden aus unserer Region 14 weitere Kommunen, darunter auch Kulmbach, Mainleus, Presseck, Gefrees und Rehau, gefördert. Insgesamt sind 93 Städte und Gemeinden aus Oberfranken förderberechtigt. „Da ist noch viel Potential“, so Schöffel.

Im Rahmen der Förderung sollen Masten, Fundamente und Leerrohre gebaut werden. Städte und Kommunen können die Förderung in zwei Varianten beantragen: Die Bauauftragsvariante sieht vor, dass die Gemeinde die Bauherrin ist. Sie kümmert sich von der Ausschreibung des Baus bis hin zur Vermietung an die Netzbetreiber. Bei der Baukonzessionsvariante übergibt die Gemeinde die Planung, den Bau und das Betreiben des Mobilfunkmastes an einen Konzessionär als Bauherr.

Der Fördersatz beträgt grundsätzlich 80 Prozent der förderfähigen Kosten – in Kulmbach-Wunsiedel beträgt die Förderung 90 Prozent, da unsere Region zu den Räumen mit besonderem Handlungsbedarf zählt. Der Höchstbetrag liegt bei 500.000 Euro. Die Gemeinde trägt einen Eigenanteil von 10 Prozent, der beispielsweise mit Mieteinnahmen ausgeglichen werden kann.

Weitere Informationen zum Stand des Ausbaus und zur Beantragung der Förderung erhalten Bürgermeister und weitere Interessierte über das Mobilfunkzentrum in Regensburg unter mobilfunk.bayern